Aus der Forschung

2021: PSC Forschende in den Universitäts News (wird laufend ergänzt)

Klima und Boden entscheiden über die Ausprägung von Pflanzenmerkmalen

Einem internationalen Forschungsteam gelang es, global wirkende Faktoren zu erkennen, die die Vielfalt der Formen und Funktionen von Pflanzen hervorrufen. Unter der Leitung der Universität Zürich, des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena sowie der Universität Leipzig, trugen die Forschenden weltweit Pflanzendaten zusammen und analysierten sie. Sie zeigten erstmalig für Merkmale wie Grösse, Aufbau und Lebensspanne der Pflanzen, wie stark diese durch Klima- und Bodeneigenschaften bestimmt werden. (23.12.2021)

Medienmitteilung UZH

Literatur: 

Joswig, J.S.; Wirth C.; Schuman, M. C.; Kattge, J.; Reu, B.; Wright, I. J.; Sippel, S: D.; Rüger, N.; Richter R., Schaepman M.E., van Bodegom, P.M.; Cornelissen, J. H. C.; Díaz, S.; Hattingh, W. N.; Kramer, K.; Lens, F.; Niinemets, Ü., Reich, B.; Reichstein, M.; Römermann, C.; Schrodt, F.; [...] & Mahecha, M.D. Climatic and soil factors explain the two-dimensional spectrum of global plant trait variation. Nature Ecology and Evolution (2021). DOI: 10.1038/s41559-021-01616-8

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Mit dem Aussterben indigener Sprachen bricht auch Wissen über Heilmittel weg

Urvölker geben ihr Wissen über Heilpflanzen mündlich weiter. Sterben ihre indigenen Sprachen aus, gehen auch wertvolle medizinische Kenntnisse verloren. Eine Studie der Universität Zürich schätzt, dass weltweit 75 Prozent der Anwendungen jeweils in nur einer Sprache bekannt sind. (09.06.2021)

Prof. Jordi Bascompte

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Alpine Pflanzen verlieren zunehmend weissen «Schutzmantel»

Die globale Erderwärmung erfordert im alpinen Raum grosse Anpassungen in Tourismus, Energiegewinnung aus Wasserkraft und Landwirtschaft. Aber auch Fauna und Flora werden sich an die steigenden Temperaturen anpassen müssen. Bis Ende Jahrhundert wird unter 1600 Metern eine kontinuierliche Schneedecke während 30 Tagen voraussichtlich eine Seltenheit sein. (16.04.2021)

Dr. Maria Vorkauf, Universität Basel, Departement Umweltwissenschaften,

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Hydraulik und Wasserhaushalt: Weshalb Bäume bei Trockenheit sterben

Wenn Bäume während einer Trockenperiode sterben, sind sie verdurstet. Forschende der Universität Basel konnten in einer Feldstudie zeigen, dass der Kollaps des hydraulischen Systems für den Baumtod verantwortlich ist. Und sie fanden heraus: Die Bäume sterben möglicherweise schneller, als bisher gedacht. (13.04.2021)

Prof. Ansgar Kahmen, Dr. Matthias Arend

UniBasel News

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Unterhosen im Ackerboden

Biologe Marcel van der Heijden will die Erträge unserer Landwirtschaft steigern – nicht nur mit Kunstdünger, Pestiziden oder Gentechnologie, sondern mit Pilzen und anderen Mikroorganismen. Dabei nutzt er auch unkonventionelle Forschungsmethoden. (30.03.2021)

Prof. Marcel van der Heijden

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Vielfältige Landschaften funktionieren besser

Dass Ökosysteme mit grosser Biodiversität besser funktionieren, ist bekannt. Nun zeigen Umweltwissenschaftler der Universität Zürich erstmals, dass vergleichbare Zusammenhänge auch auf Stufe von Landschaften gelten: Die Mischung von Wiesen, Wäldern, Siedlungen und Gewässern verbessern Funktion und Stabilität einer Landschaft – unabhängig von Pflanzenvielfalt, Region und Klima. (09.01.2020)

Bernhard Schmid, Gabriela Schaepman-Strub, Pascal A. Niklaus. et al.

https://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2020/Landschaftsdiversitaet.html

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